Potenzprobleme sind ein weit verbreitetes und schambehaftetes Thema.
Der Markt ist überflutet mit Methoden und Mitteln, die die Potenz steigern sollen: Doch längst nicht alles wirkt.
Hier zeigen wir dir, welche wissenschaftlich belegten Methoden wirklich helfen und wie du deine Potenzprobleme gezielt angehen kannst.
Die häufigsten Ursachen für Potenzprobleme

Potenzprobleme können ganz unterschiedliche Auslöser haben:
- Stress und mentale Anspannung
- Ungesunde Ernährung
- Zu wenig Bewegung & Sport
- Übergewicht
- Alkohol- & Drogenkonsum
- Einnahme verschiedener Medikamente
- Körperliche Dysfunktionen wie venöse Lecks oder hormonelles Ungleichgewicht
Behalte diese verschiedenen Ursachen beim Lesen der potenzsteigernden Methoden im Hinterkopf und reflektiere dabei, welche Ursachen auf dich zutreffen könnten.
Sind deine Potenzprobleme medizinischer Natur?

Tendenziell sind physiologische Ursachen eher selten für Potenzprobleme verantwortlich (bei generell gesunden und nicht sehr alten Männern). Trotzdem listen wir sie kurz auf.
Mögliche körperliche Ursachen sind:
- Ein venöses Leck
- Diabetes
- Arterienverkalkung
- Bluthochdruck
Wenn du solche Ursachen bei dir im Verdacht hast, dann empfiehlt es sich, zeitnah einen Urologen aufzusuchen.
Es gibt einen einfachen Selbsttest, mit dem du herausfinden kannst, ob deine Potenzprobleme eher körperliche oder psychische Ursachen haben.
Dieser Test ersetzt keine ärztliche Diagnose, kann aber als erste Orientierung dienen.
So funktioniert er: Wenn du bei der Selbstbefriedigung oder spontan (z. B. morgens nach dem Aufwachen) eine stabile Erektion bekommst, ist dein Körper in der Regel funktionstüchtig.
Wenn eine rein körperliche Ursache vorliegen würde, würde die Erektionsstörung in allen Situationen auftreten und nicht nur beim Sex mit einer Partnerin.
Durch Ernährung die Potenz steigern

Mittlerweile gibt es mehrere Studien, die den deutlichen Einfluss von Ernährung und körperlicher Fitness auf die Potenz belegen.
Neuere Untersuchungen zeigen außerdem, dass bestimmte Lebensmittel die Erektionsfähigkeit direkt verbessern können.
Besonders relevant sind dabei Nahrungsmittel mit dem sekundären Pflanzenstoff Polyphenol. Polyphenole fördern die Durchblutung und halten die Gefäßwände im Penis elastisch.
Wo steckt Polyphenol drin?
In großer Menge findest du es in:
- Heidelbeeren
- Brombeeren
- Erdbeeren
- Kakaopulver
- und generell in roten Früchten
Darüber hinaus gibt es weitere Inhaltsstoffe, die die Potenz positiv beeinflussen können – allen voran das Eiweiß L-Arginin. Es wirkt gefäßerweiternd und unterstützt damit die Schwellfunktion des Penis.
Besonders viel Arginin steckt in:

- Kürbiskernen
- Erdnüssen
- Mandeln
- Pinienkernen
- Linsen
Einige Studien beschreiben, dass L-Arginin vom Körper relativ schnell wieder abgebaut wird.
Der Stoff Citrullin kann dem entgegenwirken, da er die Verfügbarkeit von L-Arginin verlängert.
Citrullin ist besonders enthalten in:
- Wassermelonen
- Kürbissen
- Gurken
Wenn du dich genauer über potenzsteigernde Lebensmittel informieren möchtest, findest du hier weitere Informationen.
Durch Stressabbau die Potenz steigern

Das Hormon Testosteron spielt eine zentrale Rolle für die männliche Potenz. Es beeinflusst nicht nur die Erektionsfähigkeit, sondern auch das sexuelle Verlangen und die allgemeine Energie.
Wenn ein Mann über längere Zeit starkem Stress ausgesetzt ist, produziert der Körper vermehrt Cortisol.
Dieses Hormon wirkt als Gegenspieler von Testosteron und kann dessen Bildung im Körper deutlich hemmen.
Das Ergebnis ist klar: Langanhaltender Stress senkt den Testosteronspiegel und schwächt dadurch die Potenz. Studien zeigen außerdem, dass ein erhöhter Cortisolspiegel das sexuelle Interesse und Verhalten negativ beeinflusst.
Stress wirkt sich also doppelt aus: Hormonell und psychisch. Er drosselt die Hormonproduktion und mindert gleichzeitig die Lust auf Sexualität.
Wie kannst du Stress und Anspannung loslassen?

Versuche, Stressquellen in deinem Leben zu erkennen und schrittweise zu reduzieren.
Hier einige praktische Ansätze:
- Viel Grübeln und Nachdenken: Setze dir feste Zeiten zum Reflektieren und nutze Achtsamkeits- oder Meditationsübungen, um den Kopf freizubekommen.
- Arbeitsstress: Plane Pausen ein, setze Prioritäten, und delegiere Aufgaben, wenn möglich.
- Partnerschaftsstress: Führe offene Gespräche, arbeite an der Kommunikation und schaffe gemeinsame Qualitätszeit.
- Eifersucht und Verlustängste: Arbeite an deinem Selbstwertgefühl und spreche Ängste offen an.
- Familienstress: Klare Kommunikation, Grenzen setzen und Aufgaben verteilen helfen, den Stress zu reduzieren.
Was ist das beste natürliche Potenzmittel?

Es gibt eine große Vielzahl an verschiedenen natürlichen Potenzmitteln:
- Pulver
- Tropfen
- Kapseln
- Wurzelextrakte
- Baumrinde
- und vieles, vieles mehr…
Zu nicht wenigen dieser Mittel existieren keine eindeutigen Studien, die ihre Wirksamkeit belegen.
Viele beruhen auf traditionellen Anwendungen oder anekdotischen Erfahrungen, ohne medizinischen Nachweis.
Einige pflanzliche Wirkstoffe werden dennoch intensiver erforscht. Einer davon ist Yohimbin – ein Alkaloid aus der Rinde des Yohimbe-Baumes.
Erste Studien deuten darauf hin, dass Yohimbin bei Erektionsproblemen helfen kann, insbesondere wenn psychische Faktoren eine Rolle spielen.
Mehr über Yohimbin und seine Wirkung erfährst du hier.
Wer natürliche Potenzmittel oder Hausmittel ausprobieren möchte, kann dies grundsätzlich tun. Die meisten sind gut verträglich, solange keine Unverträglichkeiten bestehen und die Erwartungen realistisch bleiben. Eine Übersicht bewährter Hausmittel findest du in unserem Artikel Hausmittel bei Erektionsstörungen.
Belegt: Beckenbodentraining kann die Potenz steigern
Die wenigsten Männer wissen, dass ihr Penis deutlich länger ist, als von außen sichtbar.
Ein Teil des Penis verläuft im Becken, wo er vom Beckenbodenmuskel umschlossen wird.
Ein bestimmter Bereich dieser Muskulatur wird als Potenzmuskel oder PC-Muskel bezeichnet.

Wenn der Penis erigiert und mit Blut gefüllt ist, sorgt der Potenzmuskel dafür, dass das Blut im Schwellkörper bleibt und nicht vorzeitig abfließt.
Je besser dieser Muskel trainiert ist, desto effektiver kann er das Blut im Penis halten – und desto stärker und länger bleibt die Erektion bestehen.
Ist der Muskel dagegen schwach, kann das Blut schneller zurückfließen, wodurch die Erektion an Stabilität verliert.
Das Training der Potenzmuskulatur ist daher eine bewährte Maßnahme zur natürlichen Potenzsteigerung.
Eine Studie der urologischen Fachzeitschrift BJU International zeigte, dass 75,5 % der Männer ihre Erektionsfähigkeit durch gezieltes Potenzmuskeltraining wiederherstellen oder sogar verbessern konnten.
Wenn du dich dafür interessierst, kannst du dir nachfolgend den Lovebetter Potenzmuskel-Trainingsplan herunterladen.
Im PDF findest du eine ausführliche Anleitung sowie die wichtigsten Trainingsprinzipien für ein effektives Beckenbodentraining.
Bei zu frühem Kommen:
Bei Erektionsproblemen:
Mit der „Masturbations-Therapie“ die Potenz steigern
Die sogenannte Masturbationstherapie zielt darauf ab, dass du dich selbst und deine Reaktionen besser kennenlernst:
Ohne Leistungsdruck, ohne Erwartung und ohne Fokus auf das „Funktionieren“ müssen mit einer Sexualpartnerin.
Mit dieser Methode trainierst du, dich wieder entspannt auf körperliche Empfindungen einzulassen und deine Erektionsfähigkeit Schritt für Schritt zu stabilisieren.
Anleitung Masturbationstherapie

Das Entscheidende an dieser Form der Selbststimulation ist, dass du völlig frei von Druck oder Unsicherheit bist, da du dich in einem geschützten Rahmen befindest.
Beginne damit, deinen Penis langsam zu stimulieren und genau hineinzuspüren, wie sich nach und nach eine Erektion aufbaut.
Sobald die Erektion ihr Maximum erreicht, beendest du die Stimulation und lässt sie wieder abklingen.
Anschließend startest du den Vorgang erneut: Stimulation bis zur vollen Erektion, dann loslassen. Wiederhole diesen Zyklus drei- bis fünfmal, bevor du dich schließlich bis zum Höhepunkt befriedigst.
Durch diese Übung lernst du, deinem Körper wieder zu vertrauen. Du spürst, dass deine Erektion zuverlässig funktioniert und sich mehrfach nacheinander aufbauen kann.
Das gibt dir Sicherheit im „Ernstfall“, also beim Sex: Wenn deine Erektion einmal ausbleibt oder kurz nachlässt, weißt du – dein Körper ist in der Lage, jederzeit wieder eine stabile Erektion aufzubauen, solange du entspannt bleibst.
Leistungsdruck & innere Anspannung: Potenzkiller #1 für viele Männer

Viele Männer empfinden beim Sex einen gewissen Leistungsdruck. Sie fühlen sich verantwortlich, die Partnerin zum Orgasmus zu bringen, und setzen sich dadurch selbst unter Stress.
Dieser Druck kann die Erektion beeinträchtigen. Denn die Grundlage für eine stabile und zuverlässige Erektion ist nicht Anspannung, sondern Selbstsicherheit und innere Ruhe.
Unsere Erfahrung:
Aus Beratungen mit hunderten Männern wissen wir, dass psychische Faktoren wie Versagensangst, Überforderung oder hoher Leistungsanspruch bei den meisten Betroffenen die Hauptursache für Erektionsprobleme sind.
Wenn diese inneren Muster bearbeitet werden, verbessert sich die Potenz meist deutlich.
Männer berichten, dass sie wieder Vertrauen in ihren Körper gewinnen und Sexualität entspannter erleben.
Warum die Lösung für viele Männer schwierig ist

An diesen Mustern zu arbeiten, kann sehr herausfordernd sein. Tiefsitzende Ängste und Gewohnheiten lassen sich nicht von jedem immer allein lösen.
Dennoch ist Veränderung möglich: Und sie beginnt mit ehrlicher Selbstreflexion und nicht selten auch mit gezielter Unterstützung.
Leider zögern viele Männer, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Häufig aus Scham oder Unsicherheit.
Genau deshalb bieten wir ein kostenloses, anonymes Analysegespräch (60–90 Minuten) per Zoom an.
In diesem Gespräch klären wir die Ursachen deiner Potenzprobleme und entwickeln einen individuellen Schritt-für-Schritt-Plan, wie du deine Situation nachhaltig verbessern kannst.
Durch Sport die Potenz steigern?

Mehrere Studien zeigen (ein Beispiel hier), dass regelmäßige Bewegung die Erektionsfähigkeit verbessert.
Die genauen Mechanismen sind noch nicht in allen Details geklärt, klar ist aber:
Schon moderate, dafür konsequente körperliche Aktivität kann die Potenz deutlich steigern.
Wie intensiv und in welcher Form du trainieren solltest, hängt von deiner Ausgangsfitness und möglichen Vorerkrankungen ab. Ein allgemeingültiges „Idealprogramm“ gibt es bisher nicht.
Das „Center for Disease Control and Prevention“ und das „American College of Sports Medicine“ empfehlen als Gesundheitsminimum tägliche Bewegung, die etwa 200 Kilokalorien verbrennt.
Das entspricht ungefähr 3,2 Kilometern zügigem Laufen.
Problem vieler Männer: Die Negative Gedankenspirale

Wenn ein Mann beim Sex versagt, trifft das fast immer auch sein Selbstvertrauen.
Das Selbstwertgefühl sinkt, und schnell entsteht eine negative Gedankenspirale:
Die Angst, beim nächsten Mal wieder zu versagen, wächst und genau diese Angst blockiert die Erektion.
Was ursprünglich nur ein einmaliger Aussetzer war, entwickelt sich so zu einem echten Problem.
Der Schlüssel zu einer stabilen Erektion liegt daher darin, wieder Entspannung und Vertrauen in die eigene Sexualität zu finden.
Bedingungsloses Akzeptieren

Der wirksamste Weg, Druck und Versagensangst zu lösen, ist Akzeptanz. Anstatt gegen das Problem anzukämpfen, nimmst du es an. Sag dir innerlich:
„Im Moment entspricht meine Potenz nicht meinen Erwartungen. Das ist in Ordnung. Fast jeder Mann erlebt solche Phasen. Ich erlaube mir, beim Sex keine Erektion zu haben. Ich kämpfe nicht mehr dagegen an, sondern bleibe ruhig und gelassen.“
Testosteron-Produktion und Potenz: Das musst du wissen

Testosteron ist eines der zentralen Hormone für männliche Vitalität.
Es beeinflusst Energie, Stimmung, Selbstvertrauen und spielt auch für Erektion und sexuelles Verlangen eine wichtige Rolle.
Ein zu niedriger Testosteronspiegel kann Potenzprobleme begünstigen. Mehrere Lebensstilfaktoren wirken sich direkt auf die Testosteronproduktion aus:
- Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Zink und Magnesium unterstützt die Hormonbildung.
- Krafttraining: Regelmäßiges Training mit Gewichten fördert die Testosteronausschüttung.
- Körperfettanteil: Zu viel Körperfett, vor allem im Bauchbereich, hemmt die Testosteronproduktion.
- Schlaf: Tiefer, erholsamer Schlaf ist entscheidend für stabile Hormonwerte.
- Vitamin D: Das Sonnenvitamin ist ein wichtiger Testosteron-Booster. Es wird durch UV-Licht gebildet, kann aber auch supplementiert werden.
Partnerschaftsprobleme = Potenzprobleme?

Auch die Beziehungsdynamik kann einen großen Einfluss auf die Potenz haben.
Wenn das Vertrauen gestört ist, ungelöste Konflikte bestehen oder die Rollenverteilung unausgeglichen wirkt, kann sich das direkt auf die Libido auswirken.
Unser Unterbewusstsein reagiert sensibel auf Spannungen in der Partnerschaft. Es kann sich „weigern“, Nähe zuzulassen: Indem die Erektion ausbleibt oder das sexuelle Verlangen sinkt.
Viele Männer empfinden das als persönliches Versagen, dabei ist es häufig ein unbewusster Schutzmechanismus.
Die Lösung liegt darin, diese Spannungen zu erkennen und offen anzusprechen.
Ehrliche Kommunikation, gemeinsame Reflexion und (falls nötig) Unterstützung durch eine Sexual- oder Paartherapie können helfen, Nähe und Lust wiederherzustellen.
Das Death-Grip-Syndrom

Selbstbefriedigung ist grundsätzlich völlig normal und gesund.
Es gibt jedoch eine Ausnahme, bei der sie sich negativ auf die Potenz auswirken kann. Diese wird als Death-Grip-Syndrom bezeichnet.
Viele Männer gewöhnen sich an eine sehr feste und schnelle Art der Selbstbefriedigung.
Durch den starken Druck und die intensive Reibung wird der Penis überempfindlich gegenüber dieser einen Art der Stimulation und gleichzeitig unempfindlicher gegenüber anderen Reizen.
Beim Sex mit einer Partnerin reicht die normale Stimulation dann oft nicht mehr aus, um die Erektion zu halten.
Die Lösung ist einfach, erfordert aber Geduld: Verwende bei der Selbstbefriedigung weniger Druck und gehe bewusster mit der Erregung um. So kann sich die Sensibilität des Penis mit der Zeit wieder normalisieren.
Wie wirkt sich Pornographie auf deine Potenz aus?

Zahlreiche Studien zeigen, dass übermäßiger Pornokonsum Erektionsprobleme begünstigen kann.
Der Grund liegt in der Art, wie das Gehirn auf die intensiven Reize reagiert.
Beim Schauen von Pornos wird das Belohnungssystem mit einer Flut visueller Reize überfordert.
In kürzester Zeit sieht das Gehirn mehr nackte Körper und sexuelle Szenen, als frühere Generationen in ihrem ganzen Leben.
Diese ständige Überstimulation führt dazu, dass das Gehirn immer stärkere Reize benötigt, um dieselbe Erregung zu erreichen.

Reale Sexualität mit einer Partnerin wirkt im Vergleich oft weniger aufregend. Die natürliche Reaktion bleibt aus.
Das Ergebnis kann sein, dass der Körper zwar grundsätzlich funktioniert, die Erregung im realen Kontakt jedoch ausbleibt.
Wenn du häufig Pornos konsumierst, lohnt es sich, eine bewusste Pause einzulegen: Idealerweise für mindestens 30 Tage.
In dieser Zeit kann sich dein Belohnungssystem neu regulieren und wieder sensibler auf echte Nähe und Berührung reagieren.
Tipp: Wenn 30 Tage zu viel sind, reduziere schrittweise. Mach längere Pausen oder schau seltener, zum Beispiel statt täglich nur noch alle paar Tage. Schon das kann manchmal helfen, dein Erregungsmuster zu normalisieren.
Erektionsstörung mit Medikamenten behandeln?

PDE-5-Hemmer wie Viagra können Potenzprobleme kurzfristig verbessern. Sie sind in Deutschland verschreibungspflichtig und sollten nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden.
Ein Arztbesuch ist dann sinnvoll, wenn der Leidensdruck hoch ist oder körperliche Ursachen ausgeschlossen werden sollen.
Viele Männer erleben durch die Wirkung von Viagra positive Referenzerfahrungen: Sie merken, dass ihr Körper grundsätzlich funktioniert, was das Selbstvertrauen stärkt und den Druck reduziert.
Langfristig sollte die Einnahme jedoch keine Dauerlösung sein.
Wer sich dauerhaft auf Medikamente verlässt, verpasst die Chance, die eigentlichen Ursachen zu lösen.
Zudem können Nebenwirkungen auftreten.
Fazit: Behebe Potenzprobleme auf allen relevanten Ebenen

Erektionsprobleme können viele Ursachen haben:
- Lebensstil
- Stress
- Pornokonsum
- Alkohol
- Leistungsdruck
- Unbewusste Gewohnheiten beim Sex und bei der Selbstbefriedigung
Dieser Artikel hat dir gezeigt, wie du an verschiedenen Punkten ansetzen kannst – körperlich, psychisch und im Alltag.
Trotzdem ist es oft schwierig, allein herauszufinden, was in deinem konkreten Fall der wichtigste Hebel ist.
Deshalb bieten wir ein kostenloses, anonymes Analysegespräch (60 bis 90 Minuten) per Zoom an.
Dort analysieren wir deine Situation im Detail und entwickeln einen individuellen Schritt-für-Schritt-Plan, um deine Potenz nachhaltig zu stärken.
Hier kannst du einen Termin vereinbaren.
Häufige Fragen
Wie steigert man die Potenz beim Mann?
Die Potenz beim Mann kann durch verschiedene Ansätze gesteigert werden:
- Ursachen erkennen: Stress, falsche Ernährung, Alkohol, Drogen oder übermäßiger Pornokonsum sind häufige Faktoren.
- Gesund leben: Eine ausgewogene Ernährung mit Zink, Magnesium, Polyphenolen und L-Arginin, kombiniert mit regelmäßigem Sport, fördert die Durchblutung und Hormonbalance.
- Mentale Entlastung: Weniger Leistungsdruck beim Sex, Entspannung und erholsamer Schlaf wirken sich positiv auf die Potenz aus.
- Beckenbodentraining: Stärkt die Muskulatur, die für eine stabile Erektion sorgt.
Welches Essen erhöht die Potenz?
Lebensmittel, die die Durchblutung fördern, können die Potenz unterstützen. Besonders hilfreich sind:
- Polyphenolhaltige Lebensmittel: Heidelbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Kakaopulver und rote Früchte.
- L-Arginin-reiche Lebensmittel: Kürbiskerne, Erdnüsse, Mandeln, Pinienkerne und Linsen.
- Citrullin-haltige Lebensmittel: Wassermelonen, Kürbisse und Gurken.
Welche Übungen steigern die Potenz?
Potenzsteigernde Übungen konzentrieren sich auf die Stärkung der Beckenbodenmuskulatur, insbesondere des sogenannten Potenzmuskels oder PC-Muskels. Hier sind einige Übungen:
- Potenzmuskel- bzw. Kegel-Übungen: Trainieren den Beckenboden durch wiederholtes Anspannen und Entspannen der Muskeln. Verbessert Kontrolle und Erektionsstärke.
- Ausdauersport: Laufen, Schwimmen oder Radfahren fördern die Durchblutung und unterstützen die Gefäßgesundheit.
- Krafttraining: Erhöht den Testosteronspiegel und verbessert die allgemeine Leistungsfähigkeit.
- Yoga und Tai Chi: Reduzieren Stress und steigern das Körperbewusstsein. Beides entscheidend für eine stabile Potenz.
Welches Vitamin hilft bei Erektionsproblemen?
Vitamin D wird oft mit positiven Auswirkungen auf die männliche Potenz in Verbindung gebracht. Es spielt eine Rolle bei der Produktion von Testosteron, einem Hormon, das die sexuelle Funktion beeinflusst. Die Exposition gegenüber Sonnenlicht ist eine natürliche Quelle von Vitamin D. Alternativ kann Vitamin D auch durch Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.
In welchem Alter nimmt die Potenz ab?
Ab etwa dem 40. Lebensjahr kann die Potenz langsam nachlassen, vor allem durch sinkende Testosteronwerte und Veränderungen im Gefäßsystem. Wie stark (und ob überhaupt) das ausfällt, hängt jedoch stark vom Lebensstil ab. Regelmäßiger Sport, gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und der Verzicht auf Rauchen oder übermäßigen Alkoholkonsum können helfen, die Potenz auch im höheren Alter zu erhalten. Viele Männer bleiben so auch mit 60 Jahren und mehr sexuell aktiv.
Was verringert die Potenz?
Verschiedene Faktoren können die Potenz beeinträchtigen. Dazu gehören:
- Stress und mentale Anspannung
- Ungünstige Ernährung
- Zu wenig Bewegung & Sport
- Alkohol- und Drogenkonsum
- Einnahme verschiedener Medikamente
- Körperliche Dysfunktionen
Welcher Sport ist gut für die Potenz?
Besonders empfohlene Sportarten für die Potenz sind:
- Ausdauersportarten: Laufen, Radfahren und Schwimmen verbessern die Herz-Kreislauf-Funktion und fördern die Durchblutung.
- Krafttraining: Das Training mit Gewichten kann die Testosteronproduktion unterstützen und die allgemeine körperliche Fitness verbessern.
- Yoga: Entspannende Übungen in Verbindung mit Atemtechniken können Stress reduzieren, der eine Ursache für Potenzprobleme sein kann.
- Beckenbodentraining: Gezielte Übungen für die Muskulatur im Beckenboden können die Potenzmuskulatur stärken.
Quellen und Studien
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